Heuschnupfen
Der Begriff Heuschnupfen fällt schulmedizinisch unter die Rubrik „allergische Rhinitis“ im Vergleich zur akuten oder chronischen Rhinitis (Rhinitis ist ein oberflächlicher Katarrh der Nasenschleimhaut, Schnupfen). Die allergische Rhinitis wird saisonal z.B. durch Pollen ausgelöst oder ganzjährig durch Staub, Milben, Nahrungsmittel, Tierhaare, etc.
Schulmedizinische Behandlungen sind:
- Abschwellende Nasentropfen
- Antihistaminika
- Hyposensibilisierung
Naturheilkundlich werden diese Methoden ergänzt durch:
- Eigenblutbehandlung
- Nasenreflexzonentherapie
- Homöopathische Konstitutionsmittel
- Neuraltherapie
- Kräutertherapie
Akupunktur
Heuschnupfen aus der Sicht der Chinesischen Medizin
Für die Therapieauswahl ist auch hier zuerst eine Anamnese notwendig. Heuschnupfen entsteht z.B. wenn die Lungen Energie schwach wird. Der Faktor „Wind“, der die Pollen vertreibt kommt noch hinzu und verursacht eine Überreaktion im Funktionskreis Lunge.
Man fragt nach den Symptomen, wann sie auftreten, was verbessert, was verschlechtert, in welcher Situation der Mensch war, als sie zum ersten Mal auftraten. Es kann sein, dass eine nicht ausgeheilte Bronchitis oder Lungenentzündung im Kindheitsalter zu einer Schwäche im Lungensystem geführt hat, und der Mensch heute unter Heuschnupfen oder Asthma leidet.
Wenn die Augen dabei brennen, ist auch der Faktor Hitze im Spiel, so dass man mit Akupunkturpunkten behandeln muss, die Hitze ausleiten und einen Bezug zu den Augen haben.
Hat der Mensch eine verstopfte Nase und es hat sich viel Schleim angesammelt, so benutzt man Punkte, die den Schleim auflösen.
Erkrankungen
Akupunktur-Möglichkeiten
Referenzen
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Naturheilpraxis Petra Nießen
Morschstr. 4
55129 Mainz-Hechtsheim
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